Nähprojekte

Bastelprojekte

Anleitungen

Vor einigen Jahren (u.a. vor meinem Vegetarier dasein), war ich Mitglied in einem Mitteralterverein. Mit diesem nahmen wir an Mittelaltermärkten teil und lebten an diesen Wochenenden so gut es ging, wie die Menschen zu dieser Zeit.

Die Tage auf diesen Märkten begannen früh, da man in den Zelten nie lange schlafen konnte. Die Sonne, die Lautstärke oder auch anstehende Aufgaben verhinderten dies. Denn schon allein für's Frühstück musste man mehr machen, als nur den Kühlschrank öffnen und den Kaffeevollautomaten anschalten.

Bevor ich es vergesse: Dieser Beitrag kann Werbung enthalten, welche nicht bezahlt ist. Diese kann zufällig sein oder auch einfach durch das genutzte Bastelmaterial.

Aber diese Tage gingen auch sehr lang, denn abends, wenn es dunkel wurde, die Lagerfeuer knisterten und es "ruhiger" war, begann die gemütliche Zeit auf dem Markt, wenn Mittelalterliche Musik oder Geschichten vorgetragen wurden.

Was aber den ganzen Tag machen? Okay, Mittags konnte man noch mal kochen. Zwischendurch nahm man, auf Bitten des Marktveranstalters, an Aktionen teil, um den Touristen das mittelalterliche Leben vorzuführen. Dann konnte man noch "shoppen" gehen und die Marktstände besuchen.

Nichts desto trotz, brauchte man für den Rest des Tages Beschäftigung. Eigentlich perfekt, denn man hat mal so richtig Zeit um kreativ, handwerklich etwas zu schaffen. So färbten wir Stoffe selber, Spannen uns neue Fäden (von der frischen Wolle vom Schaf, bis zum farblichen Faden), verwebten/verstrickten/u.ä. diese wieder und erweiterten somit unseren Mittelalterlichen Fundus.

Ich habe mich in dieser Zeit meist mit dem Brettchenweben beschäftigt und wunderschöne Bänder/Grütel/etc. hergestellt.

Aber auch, wie man auf dem Bild sieht, punziert. Auf diese Weise konnte ich meine kleinen Täschchen verschönern und personalisieren.

Wie das ging, erkläre ich euch gerne und möchte diese Technik auch auf der veganen Variante des Snap-Paps oder Kunstleder testen. Denn seitdem ich vegetarisch lebe, kaufe ich kein Leder mehr.

Die notwendigen Werkzeuge werde ich euch dann vorstellen.

 

Wenn ihr allgemein Interesse habt, mehr über Mittelalterliche Handwerkstechniken zu erfahren, lasst es mich wissen. Ich würde dazu dann Fachfrauen befragen und mit euch testen, in wie weit man diese Techniken auch heute noch gebrauchen kann.

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